Luftbilder – Beginn der Arbeit am Kalender 2018

14. Februar 2017

So ordentlich sieht es bei mir selten aus...

So ordentlich sieht es bei mir selten aus…

Ich sehe über meinen Arbeitstisch – er ist voll gepackt mit Papieren, Büchern, Bleistiften, Tuschestiften, Millimeterpapier… Wenn ich arbeite, dann umgibt mich das Chaos. Ordnung irritiert mich und wird automatisch während des Arbeitsprozesses aufgelöst. Es ist, als würde ein Wirbelwind über meinen Arbeitsbereich fahren und alles in Chaos stürzen. Und mit dem Wind sind wir auch schon bei einem wichtigen Thema, nämlich bei dem Element Luft, welches mich künstlerisch in den nächsten Wochen und Monaten begleiten wird. 

Schon als Kind hatte ich eine große Leidenschaft für die kleinen Beherrscher der Lüfte und der Erde. Geerbt habe ich diese Faszination – laut meiner Eltern – von meinem Urgroßvater. Er hatte schon einen Hang zu Entomologie, den ich bereits früh in der Kindheit auslebte. Noch heute besitze ich Bücher und Hefte über Insekten, die schon mein Urgroßvater las. Dabei übte ich selbst mich vor allem in der Myrmekologie: Sobald ich Ameisenstraßen in unserem Garten oder Hof entdeckte erschuf ich kleine Hindernisse und beobachtete die Ameisen: Gingen sie einen Umweg, um das Hindernis zu umgehen? Oder kletterten sie einfach darüber? Dabei war ich fasziniert von der Kommunikation zwischen diesen Tieren. Rasend schnell ging die Info um, dass sich auf dem Ameisenweg etwas erstaunlich verändert hatte und spezielle Teams trabten an, um die Risikoforschung an dem Hindernis aufzunehmen. Noch heute ist es fast unmöglich mich vom Fernseher weg zu bekommen, wenn eine Dokumentation über Ameisen läuft. Doch ich schweife ab… 

Käferchen aus meiner Fotosammlung.

Käferchen aus meiner Fotosammlung.

Viel hängen geblieben ist von dieser Begeisterung für die Welt der Insekten nicht bei mir. Zwar fotografiere ich immer noch gerne Käfer, Hummeln, Bienen, Schmetterlinge und ähnliche Gesellen – wenn ich sie unter die Linse bekomme – aber der Enthusiasmus der Jugend ist vergangen. Und inzwischen ist leider auch mein Fotoapparat hinüber. Zudem schleichen irgendwie so viele andere Interessen mit ins Leben und man hat so viel um die Ohren, das man den jugendlichen Eifer irgendwann fast vergisst. Aber nur fast!

„Mikrokosmos Luft“, dies ist das Motto, welches ich mir für den ersten, zu gestaltenden, Monat ausgesucht habe. Und demnächst zeige ich Euch wie so ein Geschöpf der Luft auf dem Papier entsteht.

Bleibt mir gewogen!

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Über Curtis Nike

Verhinderer apokalyptische Zustände.

Veröffentlicht am 14. Februar 2017 in Kreatives und Arbeit und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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