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Jahresrückblick 2017 – Vorschau 2018

06.01.2018

Ich wünsche Euch allen ein gesundes und frohes neues Jahr! Ich hoffe ihr hattet einen guten

Meine erste selbt gezüchtete Orchidee öffnete ihre erste Blüte!

Jahresübergang und konntet die Rauhnächte bisher besinnlich verbringen.
Für mich war die Silvesternacht recht verwirrend. Selten träume ich in der Silvesternacht etwas, was daran liegen mag, dass es sich stets um eine sehr laute und unruhige Nacht handelt. Doch dieses Jahr habe ich von Loki und Thor geträumt. Der Traum war zunächst etwas beunruhigend, da irgend etwas unschönes passiert war und Anwälte spielten in ihm eine Rolle. Am Ende wurde irgendwie die Kurve gekriegt und wir drei – Loki, Thor und ich waren von der Angelegenheit betroffen – kamen aus der Sache raus. Hm. Meine Glücksnuß für dieses Jahr verhieß mir: Tyrs Gerechtigkeit. Nun da hilft wohl nur: Vertrauensvoll in die Zukunft sehen… obgleich es ja auch ein erstaunlich schönes Jahresanfangs-Zeichen gab. Meine bisher eher triste Orichdeen-Zucht (sic!) hat genau zu Jahresbeginn ihre erste Blüte geöffnet. Ich habe nicht schlecht gestaunt.

In den vergangenen Jahren habe ich es mir angewöhnt einen Jahresrückblick zu schreiben, was für mich persönlich stets recht hilfreich war. Also möchte ich diese Tradition auch in diesem Jahr fortsetzen und beginne, wie stets, mit meinem Fenster zur Welt, meinem Blog: Im letzten Jahr wurde mein Blog 8.061 mal aufgerufen, ich habe 49 Beiträge publiziert und 104 Personen folgen mir hier. Hierfür möchte ich mich ganz herzlich bei Euch bedanken!

Ich selbst hatte ein wechselhaftes Jahr. Während ich mich Anfang des letzten Jahres noch optimistisch über meine Gesundheit äusserte, durfte ich im Mai dann erst einmal einen Krankenhausaufenthalt genießen. Die durchgeführte Operation haute mich dermaßen aus den Socken, dass ich einige Monate brauchte, um wieder meine alte Fitness zu erreichen. Im Moment erfreue ich mich einfach daran wieder mobil zu sein. Die persönliche Praxis mit regelmäßiger Meditation und leichten Übungen läuft bei mir seit Ende Oktober wieder normal und tut mir sehr gut. Durch die Entschleunigung kam ich allerdings wieder mehr zum Lesen und bin auch oft im Kino gewesen. Insgesamt 24 Romane und 11 Kinobesuche liegen hinter mir. Im Kino war ich oft mit meinen Eltern und zu den Romanen kommen noch unzählige Hörbücher und Hörspiele, die ich konsumiert habe. Das klingt vermutlich für manch einen Muggel viel, aber dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich so gut wie nie TV schaue.

Das Reisen habe ich 2017 sehr vermisst, denn ich hatte – bis auf ein verlängertes Wochenende kurz vor meiner OP – keinen Reiseurlaub. Irland fiel aus, auch eine Städtereise gab es in diesem Jahr nicht und Abstecher, um Freunde zu besuchen, waren mir auch nicht möglich. Vor allem Irland habe ich schmerzlich vermisst und wir hoffen, dass es in diesem Jahr wieder klappt.

Im Beruf hat sich bei mir einiges getan. Wie bereits angekündigt war ich auch 2017 – trotz Erkrankung – kreativ aktiv. Ich habe wieder etwas in den Kessel geworfen und auch der Hexenkalender für dieses Jahr wartet im Inhalt mit Beiträgen von mir auf. Zudem habe ich den Verkauf meiner kleinen, magischen Zauberprodukte ausgebaut. Und so hatte ich gleich zweimal die Möglichkeit mit meinem Verkaufsstand an einem Hexenevent Teil zu nehmen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Meine freien Tage enden heute und so nehme ich meine beratende Tätigkeit heute wieder auf. Kreative und magische Arbeit blühen.

Familiär mache ich so viel wie möglich mit meinen Eltern und hoffe, dass dies noch lange möglich sein wird. Kater Iggy ist inzwischen 13,5 Jahre alt, schläft viel und freut sich jetzt schon auf die wärmeren Frühlings- und Sommertage, da er dann rund um die Uhr auf dem Balkon ist, dort schläft und das Wetter genießt.

Quelle: Pixabay

Ziele für 2018 habe ich keine, ich werde sehen was das Jahr bringt.

Bleibt mir gewogen!

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Hexenkalender 2018

19.11.2017

Was hat der Wind mit zugetragen? Herbstlaub? Blätter?

Der Wind fährt durch das letzte Herbstlaub und wirbelt es auf. Ich ziehe die Mütze tief ins Gesicht, von Osten her schneidet die kalte Luft in die Haut. Von einem Tag auf den anderen ist der Herbst älter geworden und der Wind riecht nach dem kommenden Winter. In nur wenig mehr als einem Mondumlauf ist die Wintersonnenwende. Spürbar wird es kälter, das Bedürfnis sich daheim einzuigeln wird stärker. 

Als ich durch die Nacht vom Kino und Essen nach Hause gehe schlage ich den Kragen meines Mantels hoch. Eiseskälte umgibt mich, die Laternen spenden Licht in der Finsternis und ich bin froh mein Haus zu erreichen, schließe die Haustüre auf, stapfe die Treppenstufen nach oben. Schon der Hausflur ist angenehm warm und als ich meine Wohnungstür erreiche stocke ich, ehe ich aufschließe. Auf meiner Fußmatte liegt etwas. Hermes, Gott der Kommunikation, hat es vorbei gebracht, es mit dem Wind her getragen. Ich ahne was es ist und spüre wie Vorfreude in mir aufsteigt. Rasch bücke ich mich, nehme das kleine Paket auf, gehe in die Wohnung und trotz der späten Stunde und der Tatsache, dass Hexenkater Iggy schon im Bett liegt, kann ich die Packung unmöglich bis morgen liegen lassen…

Der Hexenkalender 2018 steht unter dem Motto ‚Luft‘.

Der Hexenkalender 2018 ist da! Mit dem Wind weht mir der Hexenkalender ins Haus, ein letztes Mal begleitet der Hexenkalender aus dem Hause Zauberfrau mich unter dem Motto eines Elementes, nämlich der Luft. Mit dem nunmehr fünften Hexenkalender (Mitte-Erde-Wasser-Feuer und nun Luft) beginnt der Tanz der Feen. Schmetterlinge flattern, Bienen summen, Luftdrachen spielen im Herbstlaub, Magie wirkt; Käfer krabbeln, Federn fliegen, Luftschiffe erheben sich in ungeahnte Höhen; Freya legt das Falkengewand um, Hermes überbringt Botschaften, Wodan stürmt durch die Rauhnächte, Hexen rasen durch die Lüfte. Es geht um Atem, es geht um Düfte, es geht um Klarheit, es geht um Gedanken. Klänge schwingen, Herzen singen, eine kühle Brise bringt Erkenntnisse. 

Durch die Lüfte kommt Hermes, der griechische Bote. Vielleicht begegnest Du ihm in Deinem Kalender?

Ich blätter durch die Seiten, lasse mich von den unentgeltlich mitwirkenden Künstler-Hexen verzaubern, Feen laufen Schlittschuh, Schneeflocken wirbeln mit entgegen, schillernde Libellenflügel entführen die Gedanken. Vögel zwitschern, eine Eule ruft und ein kleiner Dschinn tanzt über das Papier. Wieder einmal vermag der Hexenkalender zu verzaubern, mit Tusche, mit Feder, mit Zauberstab wurde gewirkt, digitale Kunst verbindet sich mit Bleistift; Clipart verschmilzt mit schwungvollen Entwürfen. Ballons steigen auf, ebenso die Müdigkeit in mir. Fast habe ich es vergessen: es ist mitten in der Nacht! Vorhin war ich noch mit einer Mithexe im Kino und danach essen. Jetzt freue ich mich über meinen neuen Hexenkalender. Endlich ist er da! Den gebe ich nicht mehr her. Glücklich schlüpfe ich in mein Bett, vorgewärmt von meinem Kater.
Und wenn auch Du jetzt so eine Freude erleben möchtest, einen Hexenkalender haben möchtest, so solltest Du schnell zuschlagen, denn erfahrungsgemäß ist dieses zauberhafte Werk stets recht schnell vergriffen. In diesem Jahr ist er auch über einen einschlägigen Internetanbieter zu erhalten.

Lasst Euch verzaubern!

Schwarze Katzen bringen Unglück?

Hexenkater Iggy im Frühjahr 2016

Hexenkater Iggy im Frühjahr 2016

Habt Ihr Angst vor schwarzen Katzen? Glaubt Ihr, dass sie Unglück bringen? Was macht Ihr, wenn eine schwarze Katze von links Euren Weg kreuzt? Glaubt Ihr schwarze Katzen sind ‚des Teufels‘? Oder sind sie Hexentiere?

Iggy Spock ist ein schwarzer Kater. Er ist ein Hexenkater. Er lebt mit mir zusammen. Seit dem 27.07.2004. Dies war ein einschneidender Tag in unserer beider Leben. Es war ein Tag vor meinem Geburtstag, da klingelte mein Telefon. Jemand brauchte dringend meine Hilfe. Ich sollte schnell vorbei kommen.

Seit einigen Monaten sehnte ich mich wieder nach einem neuen Mitbewohner. Nach einem tierischen Hexenfreund. Der Anrufer wusste dies genau und rief mich schnell zu sich – allerdings ohne mir zu sagen worum es ging. Nur schnell sollte es gehen. Am besten ich käme sofort! Ich war also völlig ahnungslos, als ich zu ihm – er wohnte nur 5 Minuten von mir -rüber rannte. In meiner Vorstellung hatte sich irgendwas schlimmes ereignet -Kabelbrand, Wasserrohrbruch oder ähnlich katastrophales. Als ich in der Wohnung meines Freundes ankam, da lies er mich rein und zeigte nur mit ernstem Gesicht in sein Wohnzimmer, hinter den Computerturm. Vorsichtig blickte ich dahinter und traute meinen Augen kaum. Da saß etwas winziges, kleines, schwarzes. Es schaute hoch. Das Geschöpf hatte strahlend blaue Augen. Es war ein winziges Kätzchen. Gefunden worden war es an der Arbeitsstelle meines Freundes, dort irrte das winzige Tier, welches so klein war, dass es sich kaum auf den Beinen halten konnte, weinend umher. Und niemand kümmerte sich um das Kerlchen. Ratlos standen alle umher. Mein Freund aber wusste sofort, als er das rabenschwarze Knäul sah, was zu tun war. Das Tierchen hatte Angst, war orientierungslos und brauchte vor allem erst einmal Hilfe. Kurzerhand nahm er es mit und rief mich an. Er vermutete, dass dieses kleine Kätzchen mein neuer Hexenfreund sein könnte… pünktlich vor meinem Geburtstag geschickt von Freya.

Obgleich das Kätzchen etwas verängstigt war lies es sich gleich von mir anfassen. Und schwuppdiwupp steckten wir es unter die Jacke und trugen es rüber zu mir nach Hause. Dort angekommen geschah etwas erstaunliches. Das kleine, hoppelnde Wesen (er konnte sich noch gar nicht richtig auf den Beinen halten) hatte alle Scheu verloren, hoppelte in mein Wohnzimmer und lies sich dort entspannt nieder. Und als wir direkt los zogen, um Spezialfutter für Katzenbabys und Katzenstreu zu besorgen, da war das kleine Wesen unbesorgt und kam sofort angelaufen, als wir die Tüten abstellten und ihm einen Napf  bereiteten.

Dieser Winzling eroberte meine Wohnung (und mein Herz) im Sturm.

Dieser Winzling eroberte meine Wohnung (und mein Herz) im Sturm.

So kam Hexenkater Iggy damals zu mir.

Wir haben nie heraus gefunden wo er genau her kam. Da ich Kontakt hatte zu mehreren Stadtkatzenvereinen erfuhr ich damals, dass vor allem schwarze Katzen gerne mal ausgesetzt oder ‚vergessen‘ werden. Ihnen wird bis heute nachgesagt sie brächten Unglück, wären mit dem Teufel im Bunde, hätten einen niederträchtigen Charakter, seien bösartig oder hinterhältig. Tatsächlich erfuhr ich, dass schwarze Katzen im Tierheim oder bei den Stadtkatzen insgesamt schwerer vermittelbar seien als anders gefärbte Katzen. So ist die Lage der Dinge. Heute. Im 21. Jahrhundert.

Ich lebe mit einem schwarzen Teufel zusammen. Mit einem Hexenkater. Mit einem Höllentier.

Er ist wunderschön. Und er bringt mir jeden Tag von neuem Freude in mein Leben. Jeden Tag weckt er mich mit seinem Schnurren. Und hält mich vom Arbeiten am Computer ab. Er teilt mit mir Magie, nimmt manchmal an Ritualen teil, kriecht in die Rucksäcke meiner Gäste und vertreibt dunkle Gedanken. Freya hat ihn in mein Leben geschickt. Und darüber bin ich sehr glücklich.

Schwarze Katzen bringen kein Unglück. Aber wenn man bereit ist sich ihnen zu öffnen, dann bringen sie ganz, ganz sicher sehr viel Freude in das Leben!

*Buh* Ich bin ganz gefährlich!

*Buh* Ich bin ganz gefährlich!

Unter uns

Erst vor Kurzem habe ich Euch an dieser Stelle davon berichtet, dass ich es erneut wagen werde mich in den öffentlichen Medien zu positionieren. Der Schritt hierhin hat eine ganze Zeit in Anspruch genommen und für mich gab es sehr viele Aspekte, die ich abwägen musste. Doch nun ist es in trockenen Tüchern. Die Bestelldaten des Zuges nach Leipzig liegen vor mir. Ein Hotel ist gebucht. Ich folge einer Einladung des MDR, dort werde ich in einer Livesendung Rede und Antwort stehen. Doch einmal ganz von vorne…

Wie die aufmerksame Leserschaft meines Blogs schon weiß, habe ich ein sehr offenes und positives Menschenbild. Für mich persönlich gibt es keine ‚Menschheit‘ als solche, sondern ich achte darauf stets den einzelnen Menschen zu sehen, in seiner Einzigartigkeit, die zugleich Vielfalt ist. Und jeder Mensch für sich ist ein Stern, der sein inneres Licht zum Leuchten bringen kann. Menschliche Schicksale und ihr Umgang damit sind Aspekte, mit denen ich beruflich viel zu tun habe. Aber es sind zugleich auch Aspekte, die mich selbst sehr interessieren und bewegen. Insofern ist für mich das neugierige und offene Zugehen auf das Individuum immer sehr wichtig. Entsprechend positiv reagiere ich natürlich, wenn jemand neugierig und offen auf mich zukommt. Zugegebenermaßen, wenn dieses ‚auf mich zukommen‘ von Journalisten aus geht, dann achte ich schon darauf was die Intention dahinter sein könnte und prüfe die Anfrage, so sie mich interessiert, sorgfältig.

Bei mir in Berlin empfange ich keinen MDR. Das liegt daran, dass mein Fernsehen noch aus den Tiefen des letzten Jahrtausends stammt und ich einer Erneuerung meiner guten, alten Röhre tapfer trotze. Aber – das muss ich gestehen – meine persönliche Voreinstellung zu den Medien ist recht klar: Die öffentlich rechtlichen Televisions-Medien haben bei mir einen besseren Stand als die privaten. Ob das legitim ist weiß ich nicht. Die Ursache dieser Haltung mag darin liegen, dass ich – die ich sehr selten TV schaue – ausschließlich die öffentlichen Medien schaue. In den Privatsendern hält mich die Werbung selbst von guten SF- und Fantasy-Erstausstrahlungen ab. Und als nun die Anfrage des MDR bei mir einging, da musste ich mich erst einmal informieren…

Angefragt war ich, da ich eine Hexe bin und somit in einem Aspekt meines Lebens von der ‚Norm‘ abweiche. Und ich war persönlich angefragt, als Mensch. Es ging nicht um ein spezifisches Thema (Hexenverbrennungen, Esoterik, Magie oder ähnliches), sondern ich als Mensch sollte in der Sendung mit ein paar Aspekten vorgestellt werden. Natürlich ist das etwas, das auch meine Seele anspricht und mich wirklich sehr neugierig gemacht hat. Und so habe ich mich der Anfrage gestellt. Es geht dabei konkret um die Sendung Unter uns.

Im Internet habe ich in die Sendung, die Menschen und ihre persönliche Vita thematisiert, rein gespickt. Das Konzept sprach mich sofort positiv an (obgleich mein Computer nicht in der Lage war mir mehr als 10 Minuten einer Sendung zu präsentieren… also echt. Computer! Ich muss Dich tadeln!). Nicht zuletzt, weil in dieser Sendung auch schon von mir geschätzte Menschen, wie beispielsweise Wolf-Dieter Storl (ich liebe es seinen CDs über Märchen zuzuhören), vorgestellt wurden. Und so kann ich nun folgendes verkünden:

Am Freitag, den 26.02.2016, ab 22.00 Uhr, habt Ihr die Möglichkeit mich und andere Menschen in der Sendung Unter Uns im MDR in Euer Wohnzimmer einzuladen. Und wisst Ihr was besonders schön ist: Wenn Ihr genug von mir oder der Sendung habt, dann könnt Ihr einfach abschalten! Im richtigen Leben geht das nicht 😉

Doch fragen wir uns: Was sagt denn Hexenkater Iggy heute zum Thema?

Also, ich hätte Curtis lieber zu Hause auf dem Sofa als im TV!

Also, ich hätte Curtis lieber zu Hause auf dem Sofa als im TV!

 

 

Jahresrückblick 2015 – Vorschau 2016

Nach langem Abwägen lasse ich mich heute doch noch von meiner geschätzten Kollegin (und einem Mitglied der Phoenixfamilie) Nymphenkuss zu einem Jahresrückblick inspirieren. Ich hatte mich zunächst ein bisschen gescheut, weil ich das subjektive Empfinden hatte, dass das letzte Jahr nicht so angenehm verlaufen ist. Doch je mehr ich darüber nachdenke, desto schönere Aspekte habe ich finden können. Und manchmal halten wir auch an unschönen Dingen fest und vergessen darüber all die zauberhaften Momente. Umso wichtiger ist es sich dieser immer wieder zu erinnern. Denn: Das Leben ist schön!

Das Fenster zur Welt zeigt neue Wege.

Das Fenster zur Welt zeigt neue Wege.

Also hier, zum Jahresbeginn, ein paar Gedanken aus meinem vergangenen Jahr:

Meine Blog ist definitiv eines meiner Fenster in die Außenwelt. Hier können interessierte Menschen einen Blick in mein Werken und Wirken werfen. Und zuweilen blicke ich auch zurück und stöbere dann in anderen Blogs. Manchmal unsichtbar, manchmal hinterlasse ich Spuren. Im Jahr 2015 habe ich tatsächlich 50 Artikel auf meinem Blog publiziert, dazu gab es 113 Bilder aus meiner Lebenswelt. Die meisten Artikel entstanden im ersten Halbjahr. 8200 Menschen sind vorbei gekommen und haben durch mein Fenster gespäht. Wow! Das war weitaus mehr als ich erwartet habe! Danke, dass Du auch heute (wieder?) bei mir liest!

Ich selbst war in diesem Jahr eher nach Innen gekehrt. Es ging um Heilung. Da ich relativ unangenehm und langwierig erkrankt bin, war ich gezwungen mich sehr zurück zu ziehen. Im Mittelpunkt des Jahresausklangs standen mein Heilungsprozess und Ereignisse rund um meine Familie. Durch den Umzug meiner Eltern nach Berlin habe ich sehr profitieren können. Zuvor lebten wir in einer Distanz von über 500 km. Jetzt kann ich mich zuweilen an den gedeckten Mittagstisch setzen und mich bekochen lassen. Das tat und tut mir sehr gut. Wobei wir schon zum Thema Zwischenmenschlicher Beziehungen kommen.

Die Wurzeln, die uns halten: Familie und Freunde!

Die Wurzeln, die uns halten: Familie und Freunde!

Zwischenmenschliches ist immer wichtig und 2015 war es für mich besonders wichtig, eben weil ich mich zum Teil sehr zurück gezogen habe. Alte und neue Freundschaften kamen und gingen. Dabei zeigt sich jedoch, dass ich mich auf meine ältesten Freunde, die, die mich schon seid Kindheitstagen oder seit Studienzeiten begleiten, verlassen kann. Auch dann, wenn ich mal nicht so ‚funktioniere‘ wie es sollte, auch dann, wenn ich angeschlagen bin. Schöne Erlebnisse mit meinen Freunden hatte ich beispielsweise in der Nacht der Religionen.

In meinem Freundeskreis gab es das letzte Jahr auch viel Aufruhr. Eine Freundin verlor einen Menschen aus ihrem emotionalen Umfeld viel zu früh an den Krebs, der Vater einer anderen Freundin wurde völlig überraschend schwer krank und pflegebedürftig und wieder eine andere hat erfolgreich gegen den Krebs gekämpft. Es gab Herausforderungen, schmerzliche Einschnitte, aber eben auch viele, viele schöne Momente.

Der Beruf rückte 2015 einen Schritt zurück. Ich hatte schon Ende 2014 beschlossen ein Jahr lang keine neuen Seminare zu erarbeiten. Dies hat sich als goldrichtig erwiesen. Statt dessen habe ich mich auf meinen Hauptbroterwerb, die Beratungstätigkeit, konzentriert. Und so war der einzige ’neue‘ Workshop, den ich begleitet habe, ein Workshop zur Energiearbeit. Da habe ich die Hauptarbeit meiner Freundin und Kollegin überlassen 🙂 Der Workshop war voll ausgebucht und sehr schön und erfrischend. In diese Richtung könnte ich mir vorstellen weiter zu arbeiten. Denn kreativ plane ich definitiv aktiver zu werden.

Neue Kerzen? Was mag die Kreativität bringen?

Neue Kerzen? Was mag die Kreativität bringen?

Die Kreativität lief nämlich 2015 nicht so, wie ich persönlich es mir gewünscht hätte. Der Hauptgrund war die Tatsache, dass ich meine Kräfte in Rekonvaleszenz stecken musste (und auch noch etwas stecken muss). Dennoch glückte es mir den ein oder anderen Blogartikel zu schreiben und gegen Ende des Jahres einen wahren Kerzen-Gieß-Rausch zu durchleben. Leider blieben aber die Projekte, die mir wirklich am Herzen liegen, auf der Strecke. Das möchte ich in diesem Jahr auf jeden Fall verändern! Ich möchte wieder beginnen zu schreiben, was mir wirklich sehr wichtig ist. Erste Schritte habe ich schon in dieser Hinsicht unternommen. Ich habe wieder begonnen Rezensionen für eine Internetplattform zu schreiben. Sozusagen als Fingerübung für Kommendes. Aber auch das Kerzengießen soll nicht zu kurz kommen! Hier möchte ich mich räumlich etwas erweitern und mir einen eigenen Hexenkeller einrichten, wo ich auch zusammen anderen Hexen in Ruhe mauscheln kann. Das wird ein größeres Projekt und sicher viel Kraft kosten. Also gehe ich es langsam und geruhsam an. Gut Ding will Weile haben. Der Hexenkessel brodelt.

Magie liegt in der Luft. Jetzt und auch letztes Jahr. Ein besonders schönes Ereignis magischer Natur war 2015 das Treffen der Phoenixfamilie, auf das ich mich jedes Jahr von Neuem freue! Hier in Berlin habe ich noch meine lieben, magischen Zaunköniginnen, die gerade ihre Schneeköniginnen-Ruhephase haben, aber bald wieder durchstarten werden. Ich spüre schon das magische Kribbeln unter der Haut, das Erwachen der Kraft, die sich im Inneren ausdehnt. Magie ist Lebenskraft! Magie ist Kreativität! Magie heißt zu den Sternen greifen!

Ich habe Lust wieder Workshops zu machen. Mir schwebt etwas zu „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ vor. Selbstbewusstsein, Kraft und magische Selbstverteidigung durch Übungen und Techniken. Erste Ideen habe ich schon. Statt finden lassen möchte ich das Ganze in Berlin.

Was gibt es aus der Welt der Muggel zu berichten? Hatte ich da auch meine Erlebnisse? Gekauft habe ich nichts einschneidendes. Lebensmittel halt, das was man so braucht. Ich bin kein Konsumjunkie. Selbst zum Klamotten kaufen muss man mich zwingen. Gegen Ende des Jahres habe ich mir vom Sonnenwendgeld ein paar neue Hörspiele gegönnt. Gesehen, Gehört und Gelesen habe ich einiges. Von Hörbüchern und Hörspielen kann ich kaum genug bekommen. Egal ob Science Fiction, Krimi, Psychothriller, Fantasy oder Humor. Ich höre mehr Hörspiele, als dass ich TV schaue. Die Kiste ist abends meistens aus (und zur Zeit sogar kaputt). Ich spiele in den Wintermonaten lieber abends am Computer oder höre oder lese. Den letzten Film, den ich im Kino gesehen habe, war „Star Wars – Das Erwachen der Macht“. Und über die Rauhnächte habe ich mit meinen Eltern in die Weihnachtsgeschenke rein geschaut, wir haben alle DVDs bekommen. Da haben wir „Interstellar“ zusammen geschaut. Ja, ich komme aus einer richtigen Science Fiction Familie. Das letzte Buch, welches ich gelesen habe, ist dafür ganz banal. Nichts magisches, nichts mystisches, obgleich: Etwas Magie lag schon in diesem Buch, in dem es um Freundschaft geht. Und um Liebe. Es war der Roman „Bob, der Streuner“. Er handelt von der Freundschaft zwischen einem Mann und einem Kater. Eine berührende Geschichte. Bei mir lebt ja auch so einer, so ein Ex-Streuner. Mein Kater Iggy wurde letztes Jahr 11 Jahre alt. Ich muss ihn mal eben knuddeln. So. Erledigt. Er knuddelt nicht gerne intensiv. Immer nur wenige Augenblicke lang.

Ein durchgeknuddelter Hexenkater

Ein durchgeknuddelter Hexenkater

Gegessen und Getrunken habe ich auch. Auch Hexen müssen das. Mein momentanes Lieblingsessen sind Bratkartoffeln (schön mit Zwiebeln) und dazu Spiegelei. Außerdem liebe ich Salat. Das reicht mir dann auch schon. Meine liebsten Getränke sind Wasser und Wein. Aber getrennt. Weinschorle trinke ich nur im Sommer, wenn es heiß ist, gelegentlich.

Das es einige sehr Unschöne Ereignisse im letzten Jahr gab, hat die Leserschaft meines Blogs mitbekommen. Sehr unschön war die Tatsache, dass irgendwelche Leute unser mühsam angelegtes Hochbeet als Selbstbedienungsladen ohne Kasse aufgefasst haben. Noch unschöner war, dass ich wenige Tage vor meinem fünfundvierzigsten Geburtstag Opfer einer Straftat wurde. Das hat mich immerhin so aus den Socken gehauen, dass ich meinen eigenen Geburtstag – wenige Tage später – total vergessen habe. Gut, dass sich immer wieder Freunde und Verwandte finden, die für einen mitdenken.
Aber wirklich unangenehm ist und bleibt die Tatsache meiner Gesundheit, die mich bereits Ende letzten Frühjahrs verlassen hat. Ich habe sie noch nicht komplett wieder gefunden, vermute aber sie wird bald wieder ganz auftauchen. Woanders ist es auch nicht schöner. Und geschätzt wird sie von mir auf jeden Fall immer sehr!

Drei schöne Ereignisse gab es aber auch 2015, zumindest drei, von denen ich berichtet habe. Und die haben auch alle mit bekommen, die hier lesen. Da wäre meine Irlandreise, der ich gleich mehrere Artikel im Blog gewidmet habe. Obgleich ich ja immer wieder dorthin fahre bekomme ich nicht genug von dieser traumhaften Insel. Aber auch der Besuch des Zauberlehrlings in Form meines Neffen hat mich inspiriert und mein Herz erfreut. Auch hier habe ich gleich mehrere Blogartikel geschrieben. Zuletzt hat auch die äußerst inspirierende Nacht der Religionen mein Herz und meine Inspiration erfreut.

Vielleicht fragt Ihr Euch, ob ich wohl drei Pläne fürs neue Jahr zusammen bekomme. Hm, mein Motto ist doch eigentlich ‚Planlos durchs Weltall’… Und doch, ich möchte die Hexenküche angehen, ich freue mich mit den Zaunköniginnen Magie zu wirken und letztendlich habe ich kreativ das eine oder andere vor. Lasst Euch überraschen.

2015 in drei  zwei Worten: Heilung finden.

Wie war Euer Jahr 2015?