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Wenn Runen zur Verrenkung werden

In meiner kleinen Minireihe ‚Werkzeuge der Magie‘ wollte ich mich den Runen zuwenden. Es kann noch eine Weile dauern, bis ich dazu komme. Aber Nymphenkuss und Duke Meyer haben zu diesem Thema einen so herausragenden Artikel verfasst,das ich ihn hier kurzerhand reblogge.

Vielen Dank an die Verfasser!

Nymphenkuss

Ich war vor einiger Zeit auf einem von Asatru geleiteten Ritual. Die magische Arbeit war vielleicht schön – eine Trommeltrance -, aber beim Einladen der Gottheiten wurde neben Runentönen auch Runenstellen verwendet. Und das geht gar nicht!
Ich und die Runen mögen uns, aber wir haben noch keine Freundschaft geschlossen. Trotzdem weiß ich, dass Runenyoga oder Runenstellen nichts mit den germanischen Benutzern und Erfindern der Runen zu tun hat, sondern keine 100 Jahre alt ist und von einem politisch höchst rechts einzustufenden Mann erfunden wurde. Warum also soll ich das machen? Oder irgendjemand? Warum sollte meine Aufmerksamkeit und damit meine Energie einer rassistischen Idee folgen?
Das find eich schon schwierig zu beantworten, aber warum muss eine solche politisch rechts begründete Praktik auf einem öffentlichen Ritual gezeigt werden? Asatru werden doch eh schnell mit esoterischen Neonazis in einen Topf geworfen. Warum erfolgt da keine strenge Distanzierung – auch und gerade in…

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Nymphenkuss‘ Rauhnachtrunde – online

Ursprünglich hatte ich den Gedanken in diesem Jahr einen ‚Rauhnachtkalender‘ mit Hinweisen und Orakeln für jede der Rauhnächte zu machen. Doch dann postete Claudia ihr Idee… ich sag nur: Zwei Hexen, ein Gedanke! 😉
Ich also mache mir in den Rauhnächten einen lauen und verweise Euch erfreut an Claudia. Ihre Erfahrungen, ihr liebevoller Schreibstil und ihre Kreativität werden sicherlich eine Bereicherung für Herz und Seele sein!
Danke, Claudia, für die Aktion! ❤

Nymphenkuss

Ihr Lieben,

die Rauhnächte sind etwas besonderes. Ich habe sie in den letzten Jahren sehr bewusst und auf verschiedene Weisen begangen. Aber mir – und wie andere erzählen auch ihnen – fällt es schwer sich ganz alleine jeden der zwölf Tage damit zu beschäftigen.

Ich lade euch daher ein, diese stille und besondere Zeit mit mir gemeinsam zu verbringen. Ich habe für jede Rauhnacht einen Brief entworfen. Darin sind verschiedenste Anregeungen für die Rückschau auf die vergangenen Monate und die Vorschau auf das kommende Jahr. Jede der Rauhnächte habe ich einer Gottheit gewidmet und Sie und Ihr Thema ziehen sich als roter Faden durch den Brief.

Die Briefe sind sehr umfangreich, aber sie sind auch nur ein Angebot. Natürlich muss nicht alles bearbeitet werden! Vielleicht ist es aber die kleine Anregung, die dir hilft „am Ball zu bleiben“ und dir jeden Tag ein bisschen Zeit für dich zu nehmen und…

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