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Willkommen 2017!

02. Januar 2017

Seid Ihr alle gut ins neue Jahr gekommen? Bei mir ging es ruhig zu. Mit einer Freundin zusammen habe ich Käsefondue und Weißwein genossen, wir haben Orakelspiele gemacht und Konzerte geschaut, das neue Jahr wurde mit Riesenwunderkerzen begrüßt. Allerdings war hier in Kreuzberg in diesem Jahr mächtig was los: Höhenfeuerwerke bis nach halb ein Uhr nachts, das hatten wir hier noch nie. Da wollten wohl einige das alte Jahr kraftvoll verjagen. War es wirklich so übel? Für mich persönlich war der Besuch in London mit Besuch der Winkelgasse und Abstecher nach Hogwarts ein echtes Highlight.

Was war Dein Highlight 2016? Was hast Du Dir für 2017 vor genommen? 

Ein ausführlicher Jahresrückblick wird von mir noch kommen. Bis dahin: Habt eine gute Zeit!

P.S.: Denkt dran: Mein Preisausschreiben läuft noch bis 05.01. Du hast noch die Chance zu gewinnen!

Wars das?

Wars das?

 

Letzte Eindrücke aus Hogwarts

"Zitronensorbet"! Der Aufgang zu Professor Dumbledores Büro.

„Zitronensorbet“! Der Aufgang zu Professor Dumbledores Büro.

Hogwarts ist für seine Schüler und Lehrer nicht nur ein Ort des Lehrens und Lernens. Sowohl die Kinder und Jugendlichen, als auch die Lehrerschaft lebt während der Schulzeiten ganztägig in der Schule. Einige Lehrer, wie beispielsweise die Lehrerin für Wahrsagekunst, Madame Trelawney, wohnen sogar ganzjährig hier. Somit ist Hogwarts nicht nur eine Schule, sondern eine Heimstatt. Dies spiegelt sich auch in den Einrichtungen wieder. Die Schüler leben in behaglich eingerichteten Gemeinschaftsräumen, denen gemütliche Schlafsäle angegliedert sind. Die Lehrer richten sich ihre Klassenräume nach ihren persönlichen Bedürfnissen ein. 

Die Lehrerschaft in Hogwarts setzt sich durchweg aus hoch qualifizierten Zauberern und Hexen zusammen. Alle sind Meister ihres jeweiligen Faches. So unterrichtet Professor McGonagall, trotz ihres hohen Alters, bis heute das Fach ‚Verwandlung‘. 

Berühmt geworden sind die beiden Schulleiter Albus Dumbledore und Severus Snape, die in der Auseinandersetzung mit Lord Voldemort ausschlaggebende Rollen einnahmen. So ist es heute noch möglich das Büro von Professor Dumbledore sowie die Tränkeküche Snapes zu besichtigen. Beide Räumlichkeiten werden noch genutzt, sind aber im Stil noch genauso erhalten, wie ihre Vorgänger es genutzt haben.

"Hier sieht es ja aus wie in Deiner Küche!" - tja, Pietje, warum wohl?

„Hier sieht es ja aus wie in Deiner Küche!“ – tja, Pietje, warum wohl?

Die kühle Luft, durchmischt von den Gerüchen, die aus dem Tränkelabor aufsteigen, weckt in mir positive Assoziationen. Sofort bekomme ich Lust selbst los zu legen, Tränke zu brauen, Salben herzustellen, magisch zu wirken. In meinem Hinterkopf steigt der Gedanke auf, dass nun der Herbst beginnt. Die Zeit zum Kerzen gießen, die Zeit zum brauen, brodeln und backen beginnt. Darauf freue ich mich schon. Doch am liebsten würde ich direkt in diesem perfekt eingerichteten Tränkekeller beginnen…

Ein inspirierender Ort! Ich möchte sofort los legen und zaubern!

Ein inspirierender Ort! Ich möchte sofort los legen und zaubern!

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Pietje vor dem Eingangstor der ‚Kammer des Schreckens‘.

Ich komme ins Schwärmen, das merke ich schon. Doch bevor ich mich hier wieder in die Arbeit stürze, möchte ich noch ein bisschen weiter berichten. Und zwar von den Schattenzeiten, die Hogwarts erlebt hat und welche durchaus Spuren hinterlassen haben. Vermutlich muss ich gar nicht so viel schreiben über die unglaublichen Ereignisse, die in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Hogwarts geschahen. Man hörte davon, dass die Schule unter anderem einen ausgewachsenen Basilisken in ihren Gängen rum streichen ließ. Zurückzuführen war die Anwesenheit des Untiers auf eine geheime Kammer, die seit der Gründung der Schule in den Tiefen des Gemäuers verborgen lag. Heute ist es möglich die Eingangspforte zu besichtigen. Bis vor Kurzem betraten sehr Mutige auch die ‚Kammer des Schreckens‘. Doch seit neuestem kursieren Gerüchte über den Handel mit Basiliskeneiern, die ihren Ursprung hier haben sollen. Dies führte zu einer neuerlichen Sperrung der Kammer. Und hier kommen wir zu einem äußerst beunruhigenden Thema: Während allerlei unseriöse, pseudomagische Quellen (leider habe ich von ihnen auch einige im Regal…) immer wieder berichten, das Basilisken aus der Verbindung zwischen einem Hahn und einer Schlange entspringen, so geht die neuere Forschung davon aus, dass diese seltene und langlebige Spezies sich möglicherweise durch Parthenogenese fortpflanzt. Eine beunruhigende Vorstellung!

Das wahre Grauen kommt in einem rosafarbenen Gewand

Das wahre Grauen kommt in einem rosafarbenen Gewand. Das Büro von Dolores Umbridge.

Doch zurück zu unserer Besichtigung. Mit Grauen erinnert man sich zurück an die Berufung von Dolores Umbridge als Lehrerin für „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ durch das Zaubereiministerium. Sie war sicherlich der Tiefpunkt in der Besetzung des Personals in Hogwarts. Auch die Einsprüche des damaligen Schulleiters und des Lehrerkollegiums bewirkten nichts. Inkompetenz allein wäre schon schlimm genug, doch die bekennende ‚Kinderhasserin‘ zeichnete sich zudem durch Boshaftigkeit und Sadismus aus. Heute sitzt sie wohl verwahrt in Askaban.

Ich könnte Euch an dieser Stelle noch über zweihundert Fotos präsentieren. Nicht einmal ein winziger Bruchteil dessen, was wir gesehen und erlebt haben, wurde hier vorgestellt. Doch vielleicht findet ja die oder der eine Hexe auch einmal den Weg in die britische Zaubererwelt. Für uns ist es nun Zeit zurückzukehren nach London, denn dort erwartet uns ein weiteres Abenteuer – und es sei versichert: Auch dies wird nahezu magische Geschichten und Fotos beinhalten!

"Leb wohl Hogwarts!" - in den Nachtstunden ging es wieder nach Hause.

„Leb wohl Hogwarts!“ – in den Nachtstunden ging es wieder nach Hause.

Mit einem letzten Blick auf Hogwarts hoffe ich, dass ihr mir gewogen bleibt und auch weiter meine Abenteuer in London hier verfolgt.

Ich bin traurig

Rickmann

Alan Rickman

21.02.1946 – 14.01.2016

Gute Reise zu den Sternen!

Trank zur Stärkung des Immunsystems

Das Unterrichten in Hogwarts bringt graue Haare ein! LARP-Foto: Thanis Voyant Modell: Curtis Nike

Das Unterrichten in Hogwarts bringt graue Haare ein!
Das Unterrichten daheim möglicherweise auch…
LARP-Foto: Thanis Voyant
Modell: Curtis Nike

Für mich hat die Urlaubszeit begonnen, oder etwa nicht? Hatte ich vielleicht angekündigt der Blog würde Pause machen? Ach was, Schnee von gestern! Obwohl… Schnee wäre jetzt eine angenehme Erfrischung…

Es ist der Morgen des 5. Juli 2015, es ist kurz vor 10.00 Uhr und es sind 29 Grad. Ein heißer Tag beginnt. Und seit einigen Tagen ist mein 11-jähriger Neffe Pietje  bei mir, um seine Ferien mit dem Beginn seiner Ausbildung zum Zauberer zu verbringen. Für mich heißt das: arbeiten wie gehabt. Ein erster Einkauf in den einschlägigen Fachhandlungen brachte Pietje sein erstes ‚Buch der Schatten‘. Und er soll lernen wie man Tränke zubereitet, wie man Badezusätze herstellt und Essenzen einordnet. Soviel fürs erste. Darüber hinaus habe ich noch einiges anderes auf dem Stundenplan stehen, doch dazu später…

Vor zwei Tagen haben wir mit einem Trank begonnen, der das Immunsystem stärken soll. Der Trank ist die Grundlage einer ca. zweiwöchigen Kur, die jeder einmal ausprobieren kann. Das Zubereiten ist in jeder Küche möglich, die Zutaten für den Basistrank können im Muggelsupermarkt erworben werden. Zudem muss bei der Herstellung des Trankes keine Mondphase oder bestimmte Tageszeit eingehalten werden. Das macht ihn recht einfach in der Zubereitung. Und da ich weiß wie beliebt Rezepte in Blogs sind, kommt hier das Rezept. Somit könnt ihr zuhause den Trank nachbrauen.

Diese Zutaten werden benötigt

Diese Zutaten werden benötigt

Man benötigt:

4 Biozitronen
4 Knoblauchknollen
Wasser
Optional:
Kurkuma
eine Prise Pfeffer
Honig

Und wie man den Trank zubereitet, dies verrät Euch nun mein Neffe (im Origininalton). Hier also aus Pietjes ‚Buch der Schatten‘, selbstverständlich mit Pietjes Einverständnis:

Schritt 1: Knoblauchknollen schälen und in Minitopf tun.
Schritt 2: Mit lauwarmen Wasser die Zitronen waschen.
Schritt 3: Jede Zitrone in 8 Teile schneiden und mit dem Knoblauch in den Mixer tun.
Schritt 4: Honig, Kurkuma und Pfeffer, wenn man will, auch noch in den Mixer tun (Honig muss flüssig sein).
Schritt 5: Mixen!!! Dabei teilweise ein Glas Wasser hinzugeben (Anmerkung Curtis: Er meint schluckweise das Wasser hinzufügen)
Schritt 6: 4 Stunden ziehen lassen
Schritt 7: Durch ein Tuch abseihen
Schritt 8: Pampe aufwärmen (Anmerkung Curtis: Mit ca. 500 ml Wasser)
Schritt 9: Schritt 7 nochmal machen.
In Flasche füllen, fertig. 1 bis 3 Teelöffel am Morgen, 2-3 Wochen.

Zauberlehrling Pietje bei der Arbeit.

Zauberlehrling Pietje bei der Arbeit.

Der Trank muss im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern vor allem auch Leber und Schilddrüse. Wer mag kann ihn zwei Wochen lang einnehmen, dann eine Woche pausieren und wieder zwei Wochen einnehmen. Wenn diese Kur zweimal im Jahr gemacht wird, so schützt sie vor Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten. Die Kur kann zu jeder Jahreszeit gemacht werden. Die Zutaten für den Trank sollten unbedingt frisch sein, dann braucht man sich keine Sorgen zu machen bezüglich des Knoblauchs, es wird keinen Mundgeruch geben! Dafür aber zieht während der Zubereitung ein lieblicher Duft durch die ganze Wohnung 😉

Der Trank muss milchig-trüb sein und sollte vor jedem Gebrauch geschüttelt werden.

Der Trank muss milchig-trüb sein und sollte vor jedem Gebrauch geschüttelt werden.

Viel Spaß beim Nachmachen!

 

 

Tränkekunst im Wohnzimmer

Severus webt Magie. Auf dem Foto ist alles wunderbar - in der Realität eine ziemliche Matscherei. Foto: Thanis Voyant Modell: Curtis Nike

Severus webt Magie.
Auf dem Foto ist alles wunderbar – in der Realität eine ziemliche Matscherei.
Foto: Thanis Voyant
Modell: Curtis Nike

Imbolc ist vorbei, das Licht setzt sich spürbar gegen die Dunkelheit durch und somit wächst auch der innere Drang kreativ tätig zu sein. Doch die Zeit des Kerzen Gießen ist erst einmal vorbei. Sie gehört definitiv dem Herbst und dunklen Winter.

Wenn ich auf den Balkon gehe, so sehe ich hinab in den verschneiten Hof. In der Luft liegt ein klarer, frischer Duft. Es riecht nach Eis und dem erste Grün. Schneidende Kälte fährt mir unter das Gewand. Der Frühling liegt in der Luft, doch noch herrscht der Winter mit seinem eisigen Hauch. Die vergangene Vollmondnacht war frostig und kündet weiteren Frost an. Da bleibe ich nicht lange draußen, sondern ziehe mich wieder in mein behagliches, von Kerzenlicht durchflutetes und hexisches Heim zurück. Ich bekomme Lust Zauber zu weben, Düfte zu beleben, Tränke zu brauen, Kräuter zu mischen. Auf meinem Tisch liegt noch ein lange Auftragsliste – vom Wolfsbanntrank bis hin zum Aufheiterungszauber. Den Wolfsbanntrank kann ich streichen, die Reste weg schütten. Bis zum nächsten Vollmond muss er neu gebraut werden. Alles andere kann ich in Angriff nehmen. Aurasprays, Raumsprays, Badezusätze, Tränke mit benebelnden oder erhebenden Wirkungen.

Für einen nahestehenden Menschen möchte ich etwas zur Gemütsaufhellung machen, hier empfiehlt sich ein Parfüm oder ein Auraspray. Gearbeitet wird mit einem aromatherapeutischen Ansatz. Die Essenzen aus Blüten, Hölzern oder Früchten werden zu hochwertigen Ölen verarbeitet und dann weiter verwendet. Körperöl mit Rosenessenz kann beispielsweise eine erstaunliche Wirkung auf das Herzchakra haben. Aber auch Blüten, Gewürze, Kräuter und sogar Edelstein kommen zum Einsatz. Ich selbst arbeite in den meisten Fällen mit Alkoholen und Wässern, die mit Edelsteinen aufgeladen wurden.

Vor der Arbeit...

Vor der Arbeit…

Und dann steht noch der Geburtstag meiner Mutter vor der Tür. Bei ihr wäre ein guter, hochprozentiger Trank mit aufheiternder, belebender Wirkung sicherlich genau das Richtige! Hierfür eigenen sich selbst gemachte Liköre, aufgesetzte Schnäpse und vor allem alle alkoholischen Getränke mit Honig. Honig hat eine enorme Lebenssüße. Auch Liköre mit Kakao und Schokolade sind reinste Antidepressiva. Aber diesmal entscheide ich mich gegen Tränke, da ich den Verdacht habe, dass sie viele derartige Geschenke bekommt, denn das Tränkebrauen habe ich aus der Familie. Das fing beim selbst gemachten Apfelwein an und endete nicht beim Kräuteraufguss bei der Erkältung. Statt dessen mache ich also eine hautpflegende und wärmende Badeessenz. Ich forme sie zu einer Badebombe im keltischen Stil. Es sieht wirklich schön aus, das Ergebnis. Nicht so das Wohnzimmer… Jetzt wünscht man sich Heinzelmännchen oder Hauselfen herbei, die das Chaos beseitigen… Doch leider muss ich es selbst richten.

Nach der Arbeit...

Nach der Arbeit…

Wenn Du nun auch einmal Lust bekommen hast auf ein bisschen Magie im Wohnzimmer, wenn Du etwas erfahren möchtest über die Wirkung von Düften, die Kraft der Edelsteine, den Zauber, der sich in einer Essenz manifestiert, dann überlege Dir doch, ob Du nicht Lust hast einen meiner Workshops zu besuchen. Sie sind garantiert zauberhaft, voller Magie und voller wissenswerter Hintergrundinformationen. Also: Unbedingt etwas zu schreiben mitbringen.

Den Wolfsbanntrank in einem silbernen Kelch darzureichen, mit einem Lächeln auf den Lippen und der Bemerkung: "Leider hatte ich gerade keinen anderen Kelch zur Hand", das schafft auch nur einer...

Den Wolfsbanntrank in einem silbernen Kelch darzureichen, mit einem Lächeln auf den Lippen und der Bemerkung: „Leider hatte ich gerade keinen anderen Kelch zur Hand“, das schafft auch nur einer…