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Die Zeit hinter der Zeit

05.08.2017

Wir glauben sie zu spüren; wir können sie jedoch weder sehen, noch riechen, noch schmecken. Und doch: Wir nutzen sie, um unser Leben zu organisieren, wir richten unsere Jahreskreisfeste nach ihr aus und sie ritzt Linien in unser Gesicht, in unsere Haut. Wir können sie messen und wir können sie einteilen, dies glauben wir zumindest. Denn es ist nicht einmal klar, ob sie überhaupt existiert. Alle Versuche, sie wissenschaftlich zu fassen, sind missglückt. Und inzwischen geht die Physik davon aus, dass es sie nicht gibt. Zumindest nicht in der Form, in der wir sie zu messen glauben. Zeit, wie wir sie vermeinen wahr zu nehmen, existiert nicht. Und wenn wir an den Pforten der Zeit stehen, dann betreten wir unerforschte Regionen und begeben uns somit in die Welt der Magie.

Der Kessel 4 mit Chronometer

So erstaunt es nicht, dass die vierte Ausgabe des Kessels sich diesmal „An den Toren der Zeit“ bewegt. Und auch diesmal bin ich mit gereist durch die magischen Welten und habe mich neuen Impulsen hingegeben. Einige Stunden – wir bleiben bei der illusionären Einteilung der Zeit, auch wenn sie sich real so nicht darstellt – habe ich mich durch die Augen einer Anderen auf die Pfade der Göttinnen dieser Welt begeben. Geleitet wurde ich durch Artedea, die mich in einem intensiven und erfrischendem Gespräch in ihre Welt führte. Entstanden ist aus dieser Begegnung ein Artikel, den ihr unter zahlreichen anderen, im neuen Kessel lesen könnt. Für mich persönlich war die Begegnung eine erweiternde, erfreuliche Erfahrung, eine Begegnung von Frau zu Frau, von Herz zu Herz, von Göttin zu Göttin. 

Begegnungen. Das ist es, was der Kessel Euch bieten kann. Die Zeitschrift für Naturverehrung, Vielgötterei, Magie und Hexenkunst ist für mich inzwischen aus dem neuheidnischen Spektrum kaum noch weg zu denken. Sich auf den Kessel einzulassen bedeutet sich vom Denken und Schreiben der Magier und Hexen unserer Zeit inspirieren zu lassen. Individuelle Standpunkte, neue Impulse, humorvolle Hinweise werden unterstrichen von künstlerischen Ausdrücken. Und dies alles in einer sehr edlen, aufwändigen Aufmachung und Gestaltung. Ich kann nur empfehlen: Gönnt Euch diese Zeitschrift, die mehr ein großes Buch als ein Heft ist. Es erwarten Euch wieder spannende, zum nachdenken anregende Artikel, inspirierende Bilder und Impulse für Körper, Geist und Hausgeist. Kräuterkunde und Rezepte gibt es ebenso wie Poesie und Philosophie. Als besonderes Bonbon gibt es diesmal einen Ausflug in die Welt einer Runen von Duke Meyer, der uns in die Magie der Zeit entführt. Oder war es gar nicht die Zeit? War es nicht vielmehr die Geschwindigkeit? Ist das überhaupt relevant? Und schon ist man mitten drin im Strom der Ereignisse – und ehe man sich versieht hat man sie durchschritten: Die Tore der Zeit. Was mag sich dahinter erstrecken?

Wenn auch Du den Mut hast Dich hinter die Fassade der sogenannten Realität entführen zu lassen, Dich einmal hinter das Denken des Menschen zu träumen, die Normen der Gesellschaft zu durchbrechen, so kann der Kessel ein erster Schritt in eine neue Zeit sein… oder so ähnlich.

Bleibt in Eurem Takt!

Ein Kessel voller Magie

14. Januar 2017

Der Kesselmeister James Vermont, hier in Berlin am Tag der Religionen 2016.

Der Kesselmeister James Vermont, hier in Berlin am Tag der Religionen 2016.

„Der Kessel“, die Zeitschrift für Naturverehrung, Vielgötterei und Magie, feiert sein einjähriges Bestehen. Und rückblickend ist in diesem einen Jahr einiges geschehen: Gleich drei Ausgaben dieses außerordentlichen Magazins sind 2016 erschienen. Weitere werden im Jahr 2017 folgen.
Den sympathischen Herausgeber James Vermont konnte man im letzten Jahr persönlich auf zahlreichen Veranstaltungen, darunter auch auf der Nacht der Religionen in Berlin, antreffen. Hier stellte er sein Magazin vor und war jederzeit für ein Gespräch zu haben. Man merkt ihm und dem Magazin an, dass es mit viel Herzblut entstanden ist.

Eine Publikation wie den Kessel als ‚Zeitschrift‘ zu bezeichnen wird der Veröffentlichung eigentlich gar nicht gerecht. Jede Ausgabe dieses Projektes ist ein eigenständiges Kunstwerk, welches mit zauberhaften Fotografien, sehr hochwertigen Artikeln aus den Bereichen der Magie, hexisch-heidnischer Poesie und entsprechenden Rezepten durch die edle Aufmachung eher an eine Buchpublikation im Großformat als eine Zeitschrift erinnert. Insofern ist aus der Kesselküche sicherlich noch einiges an Überraschungen zu erwarten.

Zum einjährigen Bestehen haben diejenigen unter Euch, die bisher skeptisch waren und sich noch nicht an das Lesen des Projektes getraut haben, die Möglichkeit Ausgabe Nummer 1, die unter dem Motto „Naturverehrung“ steht, bis zum 25.01.2017 zum Schnupperpreis von 9,00 €, inklusive Porto und Verpackung, zu bestellen. Also: Nichts wie hin! Es lohnt sich!

Übrigens: Eine Ausgabe des Kessels eignet sich – auf Grund der hochwertigen Aufmachung – durchaus auch als optimales Geburtstagsgeschenk für Hexen, Zauberer, Magier, Heiden und Neugierige. Nur so als kleiner Tipp am Rande.

Viel Spaß beim Naschen aus dem Kessel voller Inspirationen!